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Japan rollt roten Teppich für Pandas aus

Tokyo begrüßt Pandabären Paar im Ueno Zoo

Tokyo begrüßt Pandabären Paar im Ueno Zoo (c) Reuters

TOKYO – Japan rollt den roten Teppich aus, um zwei langerwartete Gäste aus China zu begrüßen: Ein Paar Riesenpandas – Xiannu (weiblich) und Bili (männlich).

Die beiden 5jährigen Pandas sollen am Montag im Tokyoter Ueno Zoo eintreffen. Seit dem Tod von Besucherliebling Ling Ling im Ueno Zoo im Jahr 2008, sollen nun also wieder Pandas im Ueno Zoo zu bewundern sein.

Die Vorfreude auf die beiden Pandabären ist bereits spürbar. In Ueno und Umgebung finden sich überall Panda-Dekorationen, Panda-Plakate und Panda-Merchandise.

“Endlich kommen die Pandas.”, sagt Masahiro Kayano strahlend, ein Schmuckladenbesitzer aus Ueno. Und weiter: “Wir sind so aufgeregt.”

Der erste Pandabärenpaar kam im Jahr 1972 nach Tokyo; als Zeichen für den Friedensvertrag zwischen Japan und China.

Man erhofft sich einen wirtschaftlichen Aufschwung durch die Pandas sowie eine Verbesserung der derzeit angespannten Beziehung zu Peking.

Japans Außenminister Seiji Maehara sagte am Freitag: “Ich hoffe, dass die Pandas berühmt werden, viele Bürger sie besuchen und ihr Eindruck von China sich dadurch verbessert.”

Der Zoo investierte mehrere Monate in die Renovierung und den Ausbau des zukünftigen Panda-Areals. Der alte Pandakäfig erhielt eine Komplettrenovierung für 90 Millionen Yen, weiterhin kamen Fußbodenheizung, ein Spielplatz mit Sandkasten und ein Landschaftsgehege hinzu.

Ganz standesgemäß werden die Pandas zusammen mit einem Tierarzt und einem Tierpfleger in einem Flugzeug im Panda-Design in Tokyo einfliegen. Die täglichen Rationen Bambus für die beiden Pandas werden aus den Bergen von Izu kommen.

Das Pandapärchen soll Ende März sein offizielles Debut im Ueno Zoo geben. Der Zoo hofft so die fallenden Besucherzahlen seit dem Tod von Panda Ling Ling im Jahr 2008 aufzuhalten. Tokyo zahlt für die beiden neuen Pandas 950,000 US Dollar pro Jahr Leihgebühren an China. Mit diesem Geld wird das Panda-Schutzgebiet in Sichuan, welches im Mai 2008 durch ein Erdbeben fast komplett zerstört wurde, wieder neu aufgebaut.

Derzeit existieren etwa noch 1,600 wildlebende Panda, die meisten davon in Sichuan.

Quelle: Associated Press

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Gepostet von Kai am Feb 20 2011. Abgelegt unter National. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Antwort oder einen Trackback auf diesen Artikel hinterlassen

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  • hilde: wenn hachiko von seinem herrchen gesehen hätte dann wäre er auf dem friedhof und hätte dort gewartet
  • saar: hachiko schöner film wer ihn zum ersten mal sieht bitte taschentücher bereithalten ein mensch würde niemals...
  • Vera Bergagnin: Oh,ja! Auch ich bin sehr betroffen und freue mich diese Seite , zwar spät aber eben gefunden zu haben...
  • Gerald: Unglaublich berührender Film. Der Hund hat nur eines zu verschenken und das ist sein Herz! Wir leben mit...
  • h.peter: der film ging mehr sehr sehr nahe und hatte noch nie solch einen film gesehen der sich in wirklichkeit...