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Vermisste US-Lehrerin erstes bestätigtes Tsunami-Todesopfer

Taylor Anderson

Taylor Anderson ist das erste bestätigte ausländische Todesopfer

Richmond, Virginia (2yen) – Der Tsunami welcher viele Küstenstädte im Nordosten Japans komplett zerstörte forderte viele Todesopfer innerhalb der japanischen Bevölkerung. Und nun wurde auch das erste nicht-japanische Todesopfer bestätigt. Es handelt sich hierbei um die 24jährige Taylor Anderson aus den USA, welche in der Küstenstadt Ishinomaki als Englischlehrerin arbeitete.  Am Montag wurden die Eltern von Taylor Anderson von der US Botschaft aus Japan benachrichtigt, dass die Leiche ihrer Tochter in Ishinomaki gefunden wurde.

Taylor Anderson ist das erste offiziell bestätigte US-Todesopfer des Tsunamis in Japan. An der kalifornischen Küste wurde jedoch am 11. März auch ein junger 25jähriger Mann Opfer der tödlichen Welle.

“Wir möchten allen danken, die uns mit Gebeten und Unterstützung durch diese schwere Zeit geholfen haben.”, sagten Andy und Jean Anderson, die Eltern von Taylor Anderson, die in Chesterfield County in Richmond leben. “Bitte betet weiter für alle Vermissten und für die Bewohner Japans. Bitte respektiert auch unsere Privatsphäre während dieser schweren Zeit.”

Jean Anderson gab an, dass ihre Tochter zuletzt nach dem Erdbeben gesehen wurde, nachdem sie mit ihrem Fahrrad die Ishinomaki Grundschule verließ um sicherzugehen, dass alle Eltern ihre Kinder abholen konnten. Der Tsunami traf kurz nach dem Erdbeben ein und zerstörte Häuser sowie die komplette Infrastruktur.

Freunde und Verwandte von Taylor Anderson gaben Suchmeldungen auf Facebook und anderen Sozielen Netzwerken heraus, um sie zu finden. Letzte Woche Dienstag wurde die Familie Anderson von japanischen Beamten kontaktiert, die ihnen mitteilten, dass ihre Tochter gefunden wurde, doch diese Information erwies sich kurze Zeit später als falsch.

Taylor Anderson hegte schon seit Kindheit an ein Interesse an Japan und begann mit dem Studium der Sprache in der Mittelschule. Im Jahr 2008 ging sie nach Japan um am Japan Exchange and Teaching Programme (JET) teilzunehmen.

Sie lehrte Englisch an acht verschiedenen Schulen in Ishinomaki. Ihre Mutter gibt an, dass Taylor während dieser Zeit ihre Liebe zum Unterrichten und zu ihren Schülern sowie zu allen japanischen Menschen entwickelte.

Taylor Anderson wollte im August diesen Jahres in die USA zurückkehren.

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Gepostet von Kai am Mar 22 2011. Abgelegt unter National. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Antwort oder einen Trackback auf diesen Artikel hinterlassen

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  • hilde: wenn hachiko von seinem herrchen gesehen hätte dann wäre er auf dem friedhof und hätte dort gewartet
  • saar: hachiko schöner film wer ihn zum ersten mal sieht bitte taschentücher bereithalten ein mensch würde niemals...
  • Vera Bergagnin: Oh,ja! Auch ich bin sehr betroffen und freue mich diese Seite , zwar spät aber eben gefunden zu haben...
  • Gerald: Unglaublich berührender Film. Der Hund hat nur eines zu verschenken und das ist sein Herz! Wir leben mit...
  • h.peter: der film ging mehr sehr sehr nahe und hatte noch nie solch einen film gesehen der sich in wirklichkeit...